- Für Krebspatientinnen und -patienten gibt es zahlreiche ergänzende (komplementäre) und alternative Behandlungsangebote. Für keine dieser Methoden ist wissenschaftlich belegt, dass sie Krebs beim Menschen heilen oder direkt bekämpfen kann.
- Manche Methoden können aber Beschwerden von Erkrankten lindern und ihr Wohlbefinden fördern.
- Viele Mittel und Substanzen stammen aus der Natur, sind jedoch nicht automatisch harmlos – sie können beispielsweise Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit Medikamenten haben.
Wichtig: Informationen aus dem Internet können Ihnen einen Überblick bieten. Sie sind aber nicht dazu geeignet, die Beratung durch einen Arzt oder eine Ärztin zu ersetzen.
Alternative Medizin und Komplementärmedizin: Definitionen
In Kürze
Eine einheitliche Definition für Alternativmedizin und Komplementärmedizin bei Krebs gibt es nicht.
Für komplementäre und alternative Methoden (häufig abgekürzt als KAM) in der Krebsmedizin gibt es keine feste Definition. Es ist also nicht eindeutig festgelegt, was genau dazugehört. Manche Menschen meinen damit Naturheilverfahren oder "sanfte" Medizin. Andere verstehen darunter Methoden, deren Wirkung nicht wissenschaftlich bewiesen ist.
Häufig wird versucht, die Alternativmedizin klar von der Komplementärmedizin abzugrenzen:
- Alternative Therapien sind Methoden, die anstelle der wissenschaftlich fundierten Medizin eingesetzt werden.
- Komplementäre Methoden sind Behandlungsansätze, die zusätzlich zur wissenschaftlich fundierten Medizin eingesetzt werden.
Was ist wissenschaftlich fundierte Medizin? Sie wird auch "konventionelle Therapie" oder "Standardbehandlung" genannt. Manche sagen auch "Schulmedizin“, obwohl dieser Begriff oft kritisch gesehen wird. Gemeint sind Methoden zur Behandlung und Diagnose, die Expertinnen und Experten aktuell empfehlen. Sie stützen sich dabei auf die besten Ergebnisse aus wissenschaftlichen Studien, die für viele Krebsarten und Anwendungsgebiete in medizinischen Leitlinien systematisch ausgewertet und zusammengefasst wurden.

Bild: © Annie Spratt, Unsplash
Neben den Begriffen der "Alternativmedizin" und "Komplementärmedizin" gibt es weitere Definitionen, die für Krebspatientinnen und Krebspatienten relevant sind:
- komplementäre Pflege: Sie umfasst vor allem Behandlungsmethoden, die Beschwerden von Krebserkrankten lindern und ihre Lebensqualität bessern sollen.
- integrative Krebstherapie: Hier bringen Anbietende die komplementäre Pflege und Medizin mit der konventionellen Therapie in einem onkologischen Gesamtkonzept zusammen.
Was gehört alles zur Komplementär- und Alternativmedizin bei Krebs?
Wichtig
Substanzen der biologischen Therapien werden Ihnen im Internet und im Handel am häufigsten in Form von Nahrungsergänzungsmitteln angeboten. Nur sehr selten handelt es sich dabei um zugelassene Arzneimittel, deren Nutzen, Sicherheit und Qualität geprüft wurde.
Komplementäre und alternative Verfahren umfassen eine Vielzahl unterschiedlicher Behandlungsansätze – eine verbindliche einheitliche Einteilung gibt es bisher allerdings nicht.
Die deutsche S3-Leitlinie "Komplementärmedizin in der Behandlung onkologischer PatientInnen" unterteilt die Methoden wie folgt:
- Medizinische Systeme – darunter fallen Akupunktur und Akupressur, Anthroposophische Medizin und Homöopathie sowie klassische Naturheilverfahren
- Manipulative Körpertherapien – Beispiele sind Ganzkörperhyperthermie, Osteopathie, Massagen sowie Sport- und Bewegungstherapien
- Verfahren für Geist und Körper (Mind-Body-Therapien) – Beispiele sind TaiChi und Qigong oder Meditation
- Biologische Therapien – darunter fallen alle pflanzlichen Produkte (Pflanzenteile wie Blätter, Rinden, Samen oder Wurzeln oder isolierte Pflanzeninhaltsstoffe), tierische Produkte, Vitamine und Mineralien, Enzyme, Heilpilze sowie Krebsdiäten
Daneben gibt es noch viele weitere, vor allem alternativmedizinische Verfahren, die in keine der genannten Kategorien passen. Beispiele sind rein chemische Substanzen, "Geistheilen", ausleitende Verfahren oder physikalische Methoden (zum Beispiel mit Hilfe von Strom).
Stellenwert alternativer und komplementärer Methoden bei Krebs
Wichtig
Fachleute raten davon ab, sich bei der Behandlung von Krebs ausschließlich auf die Alternativmedizin zu verlassen, da dies mit schweren Risiken verbunden ist.
Kein Stellenwert in der Therapie von Krebs: Es gibt bisher keine Daten aus hochwertigen Studien am Menschen, die belegen, dass eine komplementäre oder alternative Methode gegen Krebs wirksam ist.
- Im nächsten Abschnitt lesen Sie mehr zur Einordnung der Datenlage bei Krebs.
Manche Verfahren können aber helfen, Beschwerden zu lindern: Etwas besser ist die Datenlage bei der unterstützenden Behandlung zur Linderung von Beschwerden bei Krebs. Hier gibt es komplementäre Verfahren, bei denen klinische Studien zumindest Hinweise auf eine Wirksamkeit für eine bestimmte Anwendung geben. Wer solche Methoden ausprobieren möchte, sollte vorher mit dem Ärzteteam sprechen und gemeinsam Nutzen gegen mögliche Risiken abwägen.
- Beispiele hierzu finden Sie in dem Abschnitt Ohne Risiken selbst aktiv werden.
Einordnung der Datenlage bei Krebs
Zum Weiterlesen
Komplementären oder alternativen Methoden oder Mitteln ist gemeinsam, dass sie nicht Teil der onkologischen Standardbehandlung sind. Wirksamkeit und Sicherheit komplementärer oder alternativer Methoden sind in der Regel gar nicht oder nicht ausreichend durch hochwertige, wissenschaftliche Studien belegt.
- Somit fehlt der sichere Nachweis darüber, dass sie gegen Krebs wirken.
Lexikon
Grundlagenforschung in der Krebsmedizin: untersucht wissenschaftlich, welche Vorgänge im Erbgut und in Zellen dazu führen, dass Krebs entsteht und sich ausbreitet. Sie bildet die Basis für neue Diagnose- und Therapieverfahren bei Krebs.
Forschende untersuchen dafür im Labor Krebszellen "im Reagenzglas", Gewebeproben und Versuchstiere.
Oft stammen Daten zu komplementären oder alternativen Therapien aus der frühen Grundlagenforschung. Diese werden dann gerne von Befürwortern der Methode im Internet oder auf Social Media zitiert, um auf die Wirksamkeit des Verfahrens hinzuweisen.

Bild: © Krebsinformationsdienst, DKFZ; erstellt mit DALL-E
Ergebnisse aus der Grundlagenforschung sind jedoch nicht einfach auf den Menschen übertragbar: Der menschliche Organismus ist komplex und reagiert auf Einflüsse von außen häufig anders als Zellkulturen oder Tiere. Solche Ergebnisse eignen sich also nicht, die Wirksamkeit und Sicherheit einer Therapie beim Menschen zweifelsfrei zu belegen.
Genau wie neue Arzneimittel müssen sich komplementäre oder alternative Therapien am Menschen beweisen, bevor sie uneingeschränkt für Krebserkrankte empfohlen werden können.
Falls zu einer komplementären oder alternativen Methode doch Studien mit Krebserkrankten vorliegen, sind diese meist von niedriger Beweiskraft. Dafür kann es verschiedene Gründe geben:
- An solchen klinischen Studien haben nur wenige Patientinnen und Patienten teilgenommen. Dann kann zum Beispiel der Zufall das Ergebnis stark beeinflussen oder weitere Ergebnisse, etwa bestimmte Risiken können übersehen werden.
- Es gibt keine Vergleichsgruppe mit Menschen, die eine Scheintherapie (Placebo) erhalten haben. So lässt sich schwer sagen, ob wirklich die untersuchte Methode oder vielleicht ein anderer Faktor zu einer Besserung der Krankheit beigetragen hat.
- Oft handelt es sich um rückblickende Beobachtungsstudien: Sie können fehlerbehaftet sein, wenn sich Teilnehmende an Verhaltensweisen oder Gewohnheiten erinnern müssen, die schon lange zurückliegen. Hinzu kommt: Beobachtungsstudien können nicht ausschließen, dass andere Effekte wie Lebensstil, Gesundheitsbewusstsein und Ernährung das Ergebnis beeinflussen.
Nutzen gegen Risiken abwägen
Bei der Entscheidung für oder gegen ein komplementäres oder alternatives Therapieverfahren ist für manche Betroffene nicht nur der Nachweis einer therapeutischen Wirksamkeit gegen Krebs ausschlaggebend. Ein Nutzen kann für sie auch darin liegen, dass
- sie selbstbestimmt etwas für sich tun können.
- es ihnen Hoffnung gibt, ihre Krebserkrankung doch noch in irgendeiner Weise positiv zu beeinflussen – auch wenn Studiendaten dazu fehlen.
- ein Verfahren zumindest die Lebensqualität oder die Nebenwirkungen der Krebstherapie positiv beeinflussen könnte.
Deshalb sollten Patientinnen und Patienten mit den behandelnden Ärzten klären, was das Ziel einer gewünschten komplementären oder alternativen Therapie sein könnte – und ob es realistisch erreichbar ist. Diesem Ziel oder Nutzen müssen mögliche Risiken gegenübergestellt werden, damit sich Interessierte ein Bild davon machen können, was in ihrer persönlichen Situation letztlich überwiegt.
- Dabei hilft es, sich vorab gut zu der Methode zu informieren.
Überwiegen die Risiken den Nutzen, sollte die Anwendung einer komplementär- oder alternativmedizinischen Therapie kritisch hinterfragt werden. Fachleute raten in dieser Situation von alternativ- und komplementärmedizinischen Maßnahmen ab.
Überlegen Sie, welche Punkte bei Ihnen auf der “Nutzen”-Seite stehen, und welche Risiken es gibt. Überwiegen die Risiken? Dann spricht das gegen eine komplementäre oder alternative Therapiemethode.
Risiken alternativer und komplementärer Methoden bei Krebs
![Ärztliche Beratung, © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum; Foto: Tobias Schwerdt Besprechen Sie mögliche Risiken mit Ihren Ärzten [Symbolbild].](/fileadmin/_processed_/c/3/csm_arzt-patientin-erklaert-befund-oder-therapie_2897e7cbab.jpg)
Bild: © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum; Foto: Tobias Schwerdt
Sehr viele alternative und komplementäre Methoden basieren auf Substanzen pflanzlichen, tierischen oder anderen natürlichen Ursprungs. Trotzdem sind sie dadurch nicht automatisch "sanft" und risikofrei.
Es gibt komplementäre und alternative Behandlungsmethoden, die eindeutige Risiken bergen. Das bedeutet, dass sie jemandem mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit schaden. Das sind beispielsweise Substanzen, die schwere, gar lebensbedrohliche Nebenwirkungen hervorrufen können.
Es gibt auch Verfahren, deren Risiken abhängig von der Art der Anwendung und den Begleitumständen sind. Das können Wechselwirkungen mit anderen Krebsmedikamenten sein oder Nebenwirkungen, die nur bestimmte Personenkreise betreffen.
Für alle Methoden gilt: Patientinnen und Patienten gehen zusätzliche Risiken ein, wenn sie für komplementäre oder alternative Behandlungsmethoden auf eine etablierte und nachgewiesenermaßen wirksame Standardbehandlung verzichten.
Auch finanzielle Belastungen durch die Methode gehören zu möglichen Risiken: Viele komplementäre und alternative Verfahren werden als Selbstzahlerleistung angeboten, mit einer sehr großen Spannbreite der Kosten.
Gut zu wissen – es geht auch ohne Risiko
Es gibt komplementäre Therapiemethoden, für die keine Risiken bekannt sind. Dazu gehören vor allem verschiedene Mind-Body-Therapien, wie Qigong, Musiktherapie oder autogenes Training.
Bei anderen Methoden können Patientinnen und Patienten davon ausgehen, dass sie nahezu risikofrei sind, wenn sie von ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten begleitet werden und die Methode von einer Fachperson durchgeführt oder angeleitet wird. Dazu gehören zum Beispiel Sporttrainingsprogramme.
Mehr dazu finden Sie in dem Abschnitt Ohne Risiken selbst aktiv werden.
Risiko Alternativmedizin: Wirksame Therapien verpassen
Fachleute raten davon ab, sich mit einer Krebsdiagnose ausschließlich auf alternative Therapiemethoden zu verlassen. Dies gilt insbesondere für die Krebsbehandlung, aber auch für die unterstützende Behandlung von Symptomen und Beschwerden.
Eine etablierte und nachgewiesenermaßen wirksame Therapie kann dadurch verzögert oder sogar verhindert werden. Das Sterberisiko der Betroffenen erhöht sich dadurch deutlich.
Nebenwirkungen komplementärer und alternativer Therapien
Es gibt komplementäre und alternative Therapieverfahren, die zu schweren, mitunter sogar lebensbedrohlichen Nebenwirkungen führen können. Bei solchen Methoden sind in der Regel bereits Behörden, Fachgesellschaften oder Expertengremien aktiv geworden und haben Stellungnahmen herausgegeben. Die Anwendung des Verfahrens ist dann in Deutschland entweder verboten oder Fachleute raten ausdrücklich davon ab. Zu prominenten gefährlichen Methoden gehören beispielsweise:
- Bittere Aprikosenkerne, rohe Bittermandeln: Sie enthalten hohen Mengen Amygdalin, auch bekannt unter dem Phantasienamen "Vitamin B17" – eine irreführende Bezeichnung, da es sich hierbei um kein Vitamin handelt. Amygdalin wird im Körper während der Verdauung zu Blausäure umgewandelt. Blausäure kann zu schweren Vergiftungen mit Beschwerden wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen bis hin zu Atemnot und Tod führen.
- Miracle Mineral Supplement (MMS): Dabei handelt es sich um eine Lösung mit der chemischen Verbindung Natriumchlorit – nicht zu verwechseln mit Kochsalz (Natriumchlorid). Meist gehört eine 2. Flasche mit einer verdünnten Säure ("Aktivator") zur Therapie. Wird Natriumchlorit mit dem "Aktivator" versetzt, entsteht das stark reizende Chlordioxid. Die Einnahme kann unter anderem Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall verursachen. Wer die Lösung unverdünnt schluckt oder versehentlich auf die Haut bekommt, muss mit Reizungen und Verätzungen rechnen.
- Ukrain: Wird aus giftigen Inhaltsstoffen von Schöllkraut (Alkaloiden) und dem Krebsmedikament (Zytostatikum) Thiotepa hergestellt. Für Schöllkraut-Extrakte sind schwere Leberschädigungen, einschließlich Leberentzündungen (Hepatitis) bekannt geworden. Untersuchungen mit Ukrain zeigten viele weitere Nebenwirkungen, unter anderem Knochenmarksschädigungen und Tumorblutungen.
- einseitige Krebsdiäten: Dazu zählt zum Beispiel die Krebskur nach Breuss oder die Gerson-Diät. Durch solche Diäten nehmen Patientinnen und Patienten nicht nur zu wenig Kalorien und Nährstoffe auf, sondern können auch wichtige Mineralstoffe verlieren.
Bei anderen Verfahren können bestimmte Personengruppen von erheblichen Risiken betroffen sein, beispielsweise
- Allergiker: Pflanzen, pflanzliche Wirkstoffe und tierische Produkte können allergische Reaktionen auslösen – von harmlosen Hautreaktionen durch Salben und Umschläge bis hin zu lebensbedrohlichen Reaktionen beispielsweise durch Bienenprodukte wie Gelée Royale (Bienenköniginnenfuttersaft).
- Patienten mit Krebserkrankungen, die vom Immunsystem ausgehen (Leukämien und Lymphome): Es gibt zum Beispiel Hinweise aus klinischen Studien, dass eine Misteltherapie solche Krebserkrankungen durch die möglicherweise immunstimulierende Wirkung der Mistelextrakte eher fördert als bekämpft.
- Menschen mit beeinträchtigter Leberfunktion: Von manchen Pflanzenprodukten ist bekannt, dass sie der Leber schaden können, beispielsweise von Noni, der Frucht des indischen Maulbeerbaums.
Grundsätzlich sollte man davon ausgehen: Substanzen oder Eingriffe in den Körper, von denen eine Wirkung erwartet wird, können auch Nebenwirkungen haben. Das gilt nicht nur für etablierte Krebstherapien, sondern auch für viele vermeintlich "sanfte" und "natürliche" Therapien. Aus diesem Grund sollte man sich vorab gut zu der Methode zu informieren und offen mit dem Behandlungsteam darüber sprechen.
Wechselwirkungen komplementärer und alternativer Therapien
Wer Mittel mit wirkaktiven Inhaltsstoffen einnimmt oder spritzt, geht ein mögliches Risiko von Wechselwirkungen mit anderen, gleichzeitig angewendeten Medikamenten und Therapien ein – das gilt auch für Substanzen der komplementären und alternativen Krebstherapie.
Im Folgenden finden Sie einige Beispiele für bekannte Wechselwirkungen komplementärer und alternativer Therapien.
Vorsicht bei hochdosierten Antioxidantien: Sie können die Wirkung von Chemotherapie oder Strahlentherapie abschwächen, weil sie die erwünschte Zellschädigung durch die Therapie abmildern. Beispiele sind hochdosierte Vitamin-C-Infusionen oder Nahrungsergänzungsmittel mit hohen Mengen an Epigallocatechingallat (EGCG, ein Wirkstoff aus grünem Tee).
Vorsicht bei Substanzen, die den Um- und Abbau von Arzneimitteln beeinflussen: Viele Krebsmedikamente werden in der Leber um- und abgebaut. Dies ist Teil des Ausscheidungsprozesses und bestimmt mit, wie lange das Krebsmedikament im Körper wirkt. Einige Pflanzeninhaltsstoffe wirken auf diese Prozesse ein, indem sie die daran beteiligten Leberenzyme beeinflussen. Dies kann dazu führen, dass die Wirksamkeit von Krebsmedikamenten abnimmt oder die Nebenwirkungen zunehmen. Ein prominentes Beispiel ist hochdosiertes Johanniskraut, das den Blutspiegel bestimmter Zytostatika senken kann.
Vorsicht bei Mitteln, die die Blutgerinnung beeinflussen: Patienten, die blutverdünnende Medikamente einnehmen, sollten mit hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln vorsichtig sein. Manche davon können möglicherweise das Blutungsrisiko erhöhen, zum Beispiel hochdosierte Knoblauchpräparate.
Wichtig zu wissen
Ebenso wie die Wirksamkeit sind auch die Risiken vieler komplementärer und alternativer Therapien nicht gut erforscht. Insbesondere zu Wechselwirkungen gibt es oft nur theoretische Überlegungen aus der Grundlagenforschung. Das bedeutet, dass die Risiken von Wechselwirkungen nicht immer gut abschätzbar sind – vor allem, wenn Sie Nahrungsergänzungsmittel in hoher Dosierung und sehr vielen verschiedenen Inhaltsstoffen einnehmen möchten.
Lassen Sie sich daher von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt beraten, ob Sie bei ihrer derzeitigen Krebstherapie auf das Risiko von Wechselwirkungen achten müssen und nehmen Sie möglichst nichts "auf eigene Faust" ein.
Finanzielle Risiken komplementärer und alternativer Therapien
Informieren Sie sich vorab
Klären Sie, welche Kosten durch eine komplementäre und alternative Therapie auf Sie zukommen. Und informieren Sie sich vorab bei Ihrer Krankenkasse, ob und welche Kosten übernommen werden.
Die meisten komplementären und alternativen Therapien werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Auch private Krankenversicherungen erstatten viele dieser Therapien nicht.
Warum ist das so? Die gesetzlichen Krankenkassen sind verpflichtet, mit den Beiträgen aller Versicherten möglichst sparsam umzugehen. Sie haben zwar einen gewissen Spielraum und können manche komplementären Verfahren als freiwillige Satzungsleistung für ihre Versicherten übernehmen. Die Vorgabe lautet aber: Übernommen wird vor allem, was als Untersuchungs- oder Behandlungsmethode einen Wirksamkeitsnachweis erbracht hat – ein Nachweis, der für die meisten komplementären und alternativen Therapieverfahren fehlt.
Zudem spielt die Zulassung des Anbieters der Therapie eine Rolle für die Kostenübernahme der Behandlung. Patientinnen und Patienten sollten sich daher vorab informieren:
- Hat die Ärztin oder der Arzt, die oder der die Therapie anbietet, eine Kassenzulassung?
- Bietet die Ärztin oder der Arzt bestimmte Therapien nur gegen private Rechnung an? Verlangt die Praxis gar Vorkasse?
- Handelt es sich vielleicht gar nicht um eine Arztpraxis, sondern um die einer Heilpraktikerin oder eines Heilpraktikers? Diese können in der Regel nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen.
- Oder hat man es mit einer Firma zu tun, die Produkte oder Therapien verkauft?
Praxen, Ärzte, Kliniken und Unternehmen müssen solche Informationen öffentlich machen, auf Anfrage oder zum Beispiel im Impressum ihrer Internetseiten.
Patientinnen und Patienten müssen die Kosten für komplementäre und alternative Therapien also sehr häufig aus eigener Tasche zahlen.
Die Ausgaben können sich schnell summieren – besonders, wenn Produkte oder Therapien über einen längeren Zeitraum angewendet werden. So können Nahrungsergänzungsmittel je nach Produkt Kosten von mehreren hundert Euro pro Monat verursachen. Auch naturheilkundliche Beratungen oder Therapien sind in der Regel privat zu zahlen.
Einige Therapien beinhalten langfristige "Pakete" oder Verträge, die regelmäßige Zahlungen über Monate hinweg vorsehen. Diese können finanzielle Belastungen verursachen, die Patientinnen und Patienten eventuell nicht eingeplant haben.
Methoden bewerten und informiert entscheiden: Fragenkatalog
![Recherche am Laptop, Tobias Schwerdt © Krebsinformationsdienst, DKFZ Das Internet kann bei der Recherche zu Komplementär- und Alternativmedizin eine wertvolle Informationsquelle sein. Achten Sie dabei auf seriöse Webseiten [Symbolbild].](/fileadmin/_processed_/c/2/csm_mann-jung-frau-recherchieren-laptop_4d8506df2c.jpg)
Bild: Tobias Schwerdt © Krebsinformationsdienst, DKFZ
Wie geht man vor, wenn man sich über eine alternative oder komplementäre Methode oder ein spezielles Produkt dafür informieren möchte? Es gibt einige wichtige Fragen, die Sie klären sollten: Antworten auf diese Fragen können Ihnen helfen, sich ein eigenes Bild zu machen, unseriöse Angebote zu erkennen und eine informierte Entscheidung zu treffen.
Zum Weiterlesen
Sie sind sich nicht sicher, ob eine Website seriös ist? Dann hilft Ihnen unser Informationsblatt Krebs im Internet: So finden Sie gute Informationen (PDF) weiter.
Mit dem folgenden Fragenkatalog können Sie Anhaltspunkte finden, wie vertrauenswürdig eine Methode oder ein Produkt ist, für das Sie sich interessieren oder das Ihnen angeboten wurde.
- Wie lange gibt es die Methode oder das Produkt bereits? Seien Sie kritisch, wenn es trotz jahrelanger oder sogar jahrzehntelanger Anwendung keine aussagekräftigen Studien zur Wirksamkeit gibt. Denken Sie dabei daran, dass Versuche an Zellen und "Mäusen" keine Forschung an Menschen ersetzen kann. Wenn Sie unsicher sind, können Sie sich bei diesem Punkt vom Krebsinformationsdienst Unterstützung holen.
- Wird die Methode verständlich erklärt? Gut nachvollziehbare und verständliche Informationen schaffen Vertrauen. Seien Sie vorsichtig bei übertriebenen Versprechen oder unklaren, fachlich überladenen oder emotionalen Darstellungen.
- Gibt es schriftliche Informationen und Quellenangaben? Je mehr Informationen Sie schriftlich erhalten, desto besser können Sie sich ein eigenes Bild machen. Achten Sie auf die Herkunft der Informationen: Fachartikel aus medizinischen Zeitschriften gelten in der Regel als verlässlicher als Werbebroschüren, Pressemitteilungen des Anbieters oder persönliche Erfahrungsberichte. Aber auch bei Fachartikeln und Fachzeitschriften gibt es Unterschiede in der Qualität, die oftmals nicht leicht zu durchschauen sind. Wenn Sie unsicher sind, können Sie sich bei diesem Punkt vom Krebsinformationsdienst Unterstützung holen.
- Wogegen oder bei was genau soll die Methode helfen? Jede Krebserkrankung verläuft individuell. Wenn eine Methode als allgemeine Lösung für alle Krebsarten oder Krankheitsstadien dargestellt wird, ist Skepsis angebracht.
- Werden sowohl Erfolge als auch mögliche Risiken genannt? Eine seriöse Darstellung sollte auch mögliche Nebenwirkungen oder Grenzen der Wirksamkeit benennen – nicht nur Vorteile und Erfolgsgeschichten. Das gilt für alle Therapien.
- Wie wird die wissenschaftlich fundierte Medizin bewertet? Komplementäre Methoden können eine hilfreiche Ergänzung zur wissenschaftlich fundierten Krebstherapie sein. Wenn Anbietende jedoch ausdrücklich vor der sogenannten "Schulmedizin" warnen oder davon abraten, ist Vorsicht geboten.
- Ist die Anwendung an bestimmte Personen oder Orte gebunden? Skepsis ist angebracht, wenn eine Methode nur an einem speziellen Ort oder ausschließlich durch eine bestimmte Person angeboten wird oder ausgeführt werden kann.
- Muss das Produkt aus dem Ausland bezogen werden? Produkte aus dem Ausland unterliegen möglicherweise nicht den gleichen Qualitätsstandards wie in Deutschland oder der EU. Angaben zu Inhaltsstoffen oder Wirksamkeit sind dort nicht immer geregelt.
- Sind die Kosten transparent? Informieren Sie sich genau, welche Kosten auf Sie zukommen und wer sie übernimmt. Wenn Ihnen die Preise überhöht erscheinen, ist Vorsicht ratsam. Klären Sie vorab mit Ihrer Krankenkasse, ob eine Kostenübernahme möglich ist.
Fragen Sie nach!
Allgemeine Auskünfte zu einem alternativen oder komplementären Therapieverfahren oder zu einem dafür gedachten Produkt sind immer nur ein Teil der für Sie wichtigen Information.
Ob eine Behandlungsmethode für Sie geeignet ist, hängt immer auch von Ihrer individuellen Situation ab. Diese Einschätzung können bei einer Krebserkrankung nur Ihre behandelnden Ärzte geben, die Sie genau kennen und wissen, was aus individueller Sicht für oder gegen ein Verfahren spricht.
Wir sind für Sie da: Sie brauchen Hintergrundinformationen zu einer Methode, um sich auf das Arztgespräch vorzubereiten? Sie möchten etwas über Risiken oder Studienergebnisse erfahren? Unsere Ärztinnen oder Ärzte geben Ihnen gerne kostenfrei Hintergrundinformationen dazu:
- am Telefon täglich von 8 bis 20 Uhr unter 0800 420 30 40
- über ein datensicheres Kontaktformular oder per E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de
Ohne Risiken selbst aktiv werden

Bild: © Pexels, Pixabay
Geht es darum, eine Krebstherapie zu unterstützen, gibt es auch vergleichsweise gut untersuchte komplementärmedizinische Möglichkeiten. Diese können dabei helfen, Beschwerden zu lindern oder ihnen vorzubeugen.
Hauptsächlich handelt es sich dabei um Mind-Body-Verfahren. Pflanzliche Mittel oder andere biologische Therapien spielen eine deutlich geringere Rolle. Fachleute bewerten die Ergebnisse klinischer Studien meist so, dass ein Nutzen wahrscheinlich ist und sie mögliche Risiken als gering einschätzen.
Werden diese ergänzenden Verfahren von erfahrenem Fachpersonal begleitet, das auf die Betreuung von Krebspatientinnen und -patienten spezialisiert ist, gelten sie in der Regel als sicher oder mit nur geringem Risiko verbunden.
Grundsätzlich gilt aber auch hier:
Nicht alles ist für jede Patientin, jeden Patienten und jede Erkrankungssituation gleichermaßen geeignet.
Welche Methode sinnvoll ist, sollten Betroffene gemeinsam mit dem Behandlungsteam besprechen. Dabei sollten sie persönliche Wünsche, verschiedene Möglichkeiten und den zu erwartenden Nutzen berücksichtigen.
Beispiele komplementärmedizinischer Maßnahmen, die sinnvoll sein können
Gut zu wissen
Zu vielen Mind-Body-Therapie bezahlen Krankenkassen Zuschüsse oder fördern sie im Rahmen von eigenen Gesundheitsprogrammen.
Die folgenden Maßnahmen – vor allem aus dem Bereich der Mind-Body-Therapien – werden von Fachleuten in der S3-Leitlinie "Komplementärmedizin in der Behandlung onkologischer PatientInnen" mindestens mit "kann empfohlen werden" bewertet. Das bedeutet: Die Empfehlung ist offen. Patienten wie Behandler müssen über den Einsatz abhängig von der individuellen Situation entscheiden.
- Akupunktur: Fachleute sehen Hinweise, dass Akupunktur zum Beispiel bei Übelkeit durch Chemotherapie, Gelenkschmerzen durch Aromatasehemmer, Nervenschmerzen, Tumorschmerzen sowie bei Schlafstörungen hilfreich sein kann. Als ergänzende Maßnahme wird sie von Expertinnen und Experten insgesamt als sinnvoll erachtet, um die Lebensqualität von Krebspatientinnen und Krebspatienten in bestimmten Situationen zu verbessern.
- Tai Chi und Qigong: Sie können als meditative Bewegungsübungen während und nach einer Krebstherapie eingesetzt werden, um die Lebensqualität zu verbessern – auch wenn die Studienlage hierzu uneinheitlich ist. Zur Linderung von schwerer Erschöpfung (Fatigue) sowie Ein- und Durchschlafstörungen zeigen Studien eine gute Wirksamkeit, sodass Fachleute den Einsatz dieser Methoden in diesen Bereichen empfehlen.
- Yoga: Kann während und nach einer Krebstherapie Fatigue lindern. Bei Ein- und Durchschlafstörungen, depressiven Verstimmungen, Angstsymptomen sowie Wechseljahresbeschwerden durch die Antihormontherapie zeigt Yoga positive Effekte – die Studienlage ist hier zwar begrenzt, dennoch können Patientinnen und Patienten die Methode für sich ausprobieren.
- Meditation: Achtsamkeitsbasierte Atemmeditation kann das akute Stressempfinden von Krebserkrankten während der Chemotherapie oder in der Palliativversorgung senken. Die vorliegenden Studien zeigen erste Hinweise auf eine Wirksamkeit. Auch um Angstsymptome bei verschiedenen Krebsarten zu lindern, kann Meditation eingesetzt werden. Allerdings ist hier die Datenlage begrenzt und die Empfehlung bezieht sich nicht auf behandlungsbedürftige Angststörungen.
- Bewegungstherapien: Sport und körperliche Aktivität wirken vor allem bei Erkrankten mit Brust-, Darm- oder Prostatakrebs unter anderem gegen Angstgefühle und depressive Symptome. Auch Lebensqualität, körperliche Funktionen und Lymphödeme können sich verbessern.
Unter den pflanzlichen Therapien gehören beispielsweise folgende zu Methoden, die von Fachleuten als eine ergänzende Möglichkeit gesehen werden:
- Ginseng um Fatigue zu lindern
- Mistel um die Lebensqualität von Tumorpatienten und -patientinnen zu verbessern
- Ingwer ergänzend zur üblichen medikamentösen Behandlung gegen Übelkeit und Erbrechen, die durch eine Chemotherapie verursacht werden können.
Erkrankte Angehörige unterstützen

Bild: © Krebsinformationsdienst, DKFZ; Foto: Tobias Schwerdt
Oftmals interessieren sich auch Angehörige und Freunde von Krebserkrankten für komplementäre und alternative Medizin. Sie sind verständlicherweise besorgt um den Erkrankten und möchten ihn unterstützen. Auch der Gedanke, keine gute Behandlungsmöglichkeit verpassen zu wollen, kann nahe Angehörige beschäftigen.
Bevor man aber Krebserkrankten im Umfeld eine komplementäre oder alternative Behandlung empfiehlt, sollte man sich selbst ebenfalls gründlich informieren. Dabei kann der oben aufgeführte Fragenkatalog helfen.
Außerdem sollten Angehörige und Freunde folgende wichtige Punkte beachten:
- Erkrankte erhalten oft von verschiedenen Seiten Ratschläge zu besonderen Behandlungsmöglichkeiten. Manchmal fühlen sich Betroffene dadurch auch ein Stück weit überfordert oder verunsichert.
- Manche Patienten möchten sich bewusst erst einmal auf den Behandlungsplan konzentrieren, den die behandelnden Ärzte vorgeschlagen haben.
- Suchen Sie nach Möglichkeit das Gespräch und fragen Sie konkret nach, was der Patient oder die Patientin sich wünscht.
- Möchte die erkrankte Person, dass Sie für sie Informationen zu komplementären oder alternativen Methoden einholen und wenn ja, zu welchen?
- Gestehen Sie Ihrem Angehörigen zu, sich gegebenenfalls gegen einen Behandlungsvorschlag zu entscheiden, den Sie selbst als sinnvoll einschätzen.
- Fragen sie nach, womit Sie Ihren Partner, Ihre Verwandte oder Freundin sonst noch unterstützen können.
Zum Weiterlesen
Weitere Tipps und Hintergründe bietet der Text Krebs: Hilfe für Familie, Angehörige und Freunde.
Quellen und Links für Interessierte und Fachkreise
Seriöse Informationsquellen für die Öffentlichkeit
Wo können sich Patientinnen und Patienten, Angehörige und Interessierte seriös zu Methoden der Alternativ- und Komplementärmedizin informieren? Im Folgenden findet sich eine Auswahl verlässlicher Informationsquellen.
- Patientenleitlinie Komplementärmedizin des Leitlinienprogramms Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF), der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) und der Deutschen Krebshilfe
- Kompetenznetz Komplementärmedizin in der Onkologie e.V. (KOKON), ehemals gefördert von der Deutschen Krebshilfe
- Medizin transparent, ein Projekt von Cochrane Österreich an der Universität für Weiterbildung Krems (Donau-Universität Krems)
- Klartext Nahrungsergänzung, ein Angebot der Verbraucherzentrale
- Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), unter anderem zuständig für die wissenschaftliche Risikobewertung von Lebensmitteln sowie von Stoffen und Produkten als Grundlage für den gesundheitlichen Verbraucherschutz der Bundesregierung
- MedWatch, ein Online-Magazin, das unter anderem alternative Heilmethoden recherchiert und bewertet
- Cam-Cancer (englischsprachig), betreut vom norwegischen Nationalen Forschungszentrum für Komplementär- und Alternativmedizin (NAFKAM). Versorgt Angehörige der Gesundheitsberufe mit hochwertigen, evidenzbasierten Informationen über komplementäre und alternative Medizin bei Krebs.
Auf dem YouTube-Kanal des Krebsinformationsdienstes finden Interessierte die Aufzeichnungen verschiedener Online-Veranstaltungen zum Thema Komplementär- und Alternativmedizin.
Im Folgenden finden Sie eine Auswahl weiterer hilfreicher Links zum Weiterlesen und Quellen, die für die Erstellung dieses Textes genutzt wurden.
Quellen und weiterführende Informationen
Leitlinien
Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen, Langversion 2.0, 2024, AWMF-Registernummer: 032-055OL. Aufgerufen am 14.03.2025
Onkopedia-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Hatmologie und medizinische Onkologie (DGHO): Breuß-Diät (Januar 2023; abgerufen am 02.04.2025)
Institutionen und Fachgesellschaften
National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH): Complementary, Alternative, or Integrative Health: What’s In a Name? (auf Englisch, aufgerufen am 05.03.2025)
NAFKAM - Norway's National Research Center in Complementary and Alternative Medicine: CAM-Cancer – Complementary and Alternative Medicine for Cancer (auf Englisch, aufgerufen am 05.03.2025)
World Health Organization (WHO): Traditional, Complementary and Integrative Medicine (auf Englisch, aufgerufen am 14.03.2025)
Verbraucherzentrale: Was ist Alternativmedizin und welche Risiken birgt sie? (Stand 20.03.2024; aufgerufen am 14.03.2025)
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM):
- Ukrain: BfArM warnt vor der Anwendung (28.11.2011)
- Bulletin zur Arzneimittelsicherheit (PDF) vom 3.9.2014
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte stuft zwei „Miracle Mineral Supplement“-Produkte als zulassungspflichtig und bedenklich ein (26.02.2015)
Bundesinstitut für Risikobewertung:
- Stellungnahme Nr. 009/2015 “Zwei bittere Aprikosenkerne pro Tag sind für Erwachsene das Limit - Kinder sollten darauf verzichten ” (PDF) vom 07.04.2015
- Stellungnahme Nr. 025/2012 “BfR rät von der Einnahme des Produkts „Miracle Mineral Supplement“ („MMS“) ab” (PDF) vom 02.07.2012
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: Blausäure in Aprikosenkernen und Rotschimmelreis in Nahrungsergänzungsmitteln (30.07.2020)
Österreichisches Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen: Warnung vor Chlordioxid bzw. MMS, CDL/CDS (11.11.2020)
Krebsgesellschaft NRW: Gerson-Diät (aufgerufen am 02.04.2025)
Fachartikel (Auswahl)
Ernst A, Klein S. Komplementäre und alternative Methoden bei Krebs einordnen und bewerten. Dtsch Med Wochenschr. 2017 Jun;142(12):873-881. German. doi: 10.1055/s-0042-111613.
Ernst E, Resch KL, Mill S et al. Complementary medicine – a definition. Br J Gen Pract 1995; 45: 506