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#Chatfunding: Es geht los

Die Crowdfunding-Aktion vom Krebsinformationsdienst

Der Krebsinformationsdienst des DKFZ möchte sein Angebot für Ratsuchende erweitern und zusätzlich zu Telefondienst und E-Mail-Service einen Chat einrichten. Dafür startet nun die Crowdfunding-Aktion #Chatfunding.

Abgebildet ist das Logo der Aktion #Chatfunding.
#Chatfunding: Die Aktion soll den Krebsinformationsdienst dabei unterstützen, einen Chat anbieten zu können. © Krebsinformationsdienst, DKFZ

Das Prinzip ist einfach: Ärztinnen und Ärzte des Krebsinformationsdienstes beantworten Anfragen im Chat – unkompliziert, ohne Wartezeit und auf Basis des besten verfügbaren Wissens. Um zu chatten reicht die Eingabe eines Namens. Dabei kann auch ein Benutzername oder ein Nickname verwendet werden.

Der Chat – eine gute Idee wartet auf Umsetzung

Der Bedarf ist da, wie eine Umfrage bei Nutzerinnen und Nutzern des Krebsinformationsdienstes bestätigt hat: 76 % der anonymen Teilnehmenden kann sich vorstellen, ihre krebsbezogenen Fragen auch in einem Chat mit unseren Ärztinnen und Ärzten zu besprechen.

Wie aber kann die Umsetzung gelingen, angesichts eines konstanten Budgets bei jährlich steigenden Personalkosten?

Spenden machen es möglich

Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums beschreitet dazu erstmals einen neuen Weg.

"Wir haben uns dazu entschlossen, einen Spendenaufruf zu starten. Denn um dieses Projekt finanziell stemmen zu können, sind wir auf die Unterstützung von vielen Menschen angewiesen, die unsere Arbeit schätzen. Jeder Euro zählt", erläutert Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes. "Unter dem Motto der Aktion #Chatfunding – Wir brauchen Eure Unterstützung hoffen wir auf viel positive Resonanz."

Langfristig und zusätzlich

Mit der zunehmenden Verbreitung des Corona-Virus wandten sich im Frühjahr immer mehr verunsicherte Krebspatientinnen und -patienten hilfesuchend an den Krebsinformationsdienst. Um dem hohen Informationsbedarf gerecht zu werden, wurde für Anfragen zu diesem Thema erstmals und vorübergehend ein Corona-Chat eingerichtet.

"Das hat uns gezeigt, wie hilfreich dieses Angebot zusätzlich zu Telefon und E-Mail ist", bestätigt auch Dr. Ursula Will. Sie leitet beim Krebsinformationsdienst den E-Mail-Service. "Es ist uns ein großes Anliegen, diesen Kanal weiter auszubauen und langfristig zur Verfügung zu stellen. So haben alle, die dringende Fragen rund um das Thema Krebs haben, ein unkompliziertes Angebot, um mit uns in direkten Kontakt zu treten."

Die Informationskanäle Telefon und E-Mail bleiben selbstverständlich erhalten und können wie gewohnt genutzt werden.



Herausgeber: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) │ Autoren/Autorinnen: Internet-Redaktion des Krebsinformationsdienstes. Lesen Sie mehr über die Verantwortlichkeiten in der Redaktion.

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